Pressemitteilungen

Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) äußert sich als Deutschlands größte Verbraucherschutzorganisation zu allen Fragen, Themenfeldern und Entwicklungen im privaten Versicherungsbereich.

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Gut informiert durch den BdV!

Lebens- und Rentenversicherung | 05.07.2019

Allianz Rente floppt zu Lasten der Bestandsversicherten

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Produktinnovation des Marktführers gescheitert

Die Allianz Lebensversicherungs-AG muss eine herbe Niederlage bei der Einführung ihres neuesten Rententarifs fourmore einstecken. Wie der Versicherungsbote berichtet, konnte der Versicherer innerhalb des ersten Jahres nach Einführung nur etwa tausend Verträge verkaufen. Nach Ansicht des Bund der Versicherten e. V. (BdV) ist dies ein katastrophales Ergebnis. „Die verfehlte Produktpolitik der Allianz führt zu massiven Kostenverlusten und mindert die Hoffnung auf eine angemessene Überschussbeteiligung der Bestandskundinnen und -kunden“, kritisiert Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des BdV. „Es ist an der Zeit, dass auch der Marktführer eingesteht, dass Lebensversicherungen zur Altersvorsorge ungeeignet sind.“

Lebens- und Rentenversicherung | 27.06.2019

Bund der Versicherten bestätigt private Rentenversicherung als unsinnigste Absicherung

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Legaler Betrug schon seit über 30 Jahren

Die Top 10 der Versicherungen, die der Bund der Versicherten e. V. (BdV) als überflüssig erachtet, wurden in einem Facebook-Beitrag vom MDR am 23. Juni veröffentlicht. Besonders viele Reaktionen haben dabei die Kapitallebensversicherung und die private Rentenversicherung hervorgerufen, da diese auf Platz 1 des Rankings stehen. „Die private Rentenversicherung beinhaltet einen dreifachen legalen Betrug: Zum einen denjenigen der klassischen kapitalbildenden Versicherung, dazu kommt die Abzocke über unfaire Sterbetafeln und schließlich verwenden die Versicherer die neuen Kundengelder um alte Kalkulationsfehler auszugleichen“, so Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des BdV.

Lebens- und Rentenversicherung | 07.05.2019

Gesetzesentwurf des Bundesfinanzministeriums führt zum Freifahrtschein für Provisionsexzesse

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BdV veröffentlicht Stellungnahme zum „Entwurf eines Gesetzes zur Deckelung der Abschlussprovision von Lebensversicherungen und von Restschuldversicherungen“

Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) kritisiert in seiner gestrigen Stellungnahme zum aktuellen Gesetzesentwurf des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) den vorgeschlagenen Provisionsdeckel als zu hoch. „Der vom Ministerium vorgeschlagene Provisionsdeckel wirkt so, als würde man auf der Autobahn ein Tempolimit von 250 Stundenkilometern einführen und zusätzlich 400 Stundenkilometer für all diejenigen erlauben, die von sich behaupten, gut zu fahren. Ein solches Tempolimit führt nicht zu Fahrsicherheit und Umweltschutz, sondern erlaubt weiterhin exzessive Raserei. Genauso ermöglicht der vorgeschlagene Provisionsdeckel auch weiterhin Exzesse im Vertrieb der kapitalbildenden Lebensversicherungen“, erläutert Axel Kleinlein, Sprecher des BdV-Vorstands. Nach Ansicht des BdV führt der Gesetzesentwurf sogar zu noch höheren Provisionen und Abschlusskosten als sie nach bisheriger Rechtslage schon mit 2,5 Prozent der Beitragssumme erlaubt wären. Der Verbraucherschutzverein fordert daher die Beschränkung der Abschlusskosten auf 1,5 Prozent der Beitragssumme und der Verwaltungskosten auf 5 Prozent des Beitrags.

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