Pressemitteilungen

Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) äußert sich als Deutschlands größte Verbraucherschutzorganisation zu allen Fragen, Themenfeldern und Entwicklungen im privaten Versicherungsbereich.

Unsere Expertinnen und Experten schreiben regelmäßig Pressemitteilungen zu einzelnen Versicherungssparten, Servicethemen oder Gesetzesänderungen. Seien auch Sie gut informiert.

Sie sind Medienvertreter und möchten regelmäßig unsere Pressemitteilungen erhalten, schicken Sie gern eine E-Mail an presse@bundderversicherten.de

 
 
Gut informiert durch den BdV!

Sachversicherung | 28.01.2020

Die Sturmsaison ist eröffnet

Download PDF (205.13 KB)

Der BdV gibt Tipps zum richtigen Versicherungsschutz

Das Islandtief Kim zieht über Deutschland und sorgt für eine stürmische Woche. Laut Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes muss insbesondere in den Höhenlagen und an den Küsten von Nord- und Ostsee mit teils schweren Sturmböen gerechnet werden. "Viele Sturmschäden lassen sich vermeiden, wenn man sein Hab und Gut rechtzeitig in Sicherheit bringt. Kommt es dennoch zu Sachschäden, hilft der richtige Versicherungsschutz", sagt Bianca Boss, Pressesprecherin beim Bund der Versicherten e. V. (BdV).

Sturmschäden an Hab und Gut zahlen vor allem die Hausrat- beziehungsweise die Wohngebäudeversicherung. „Damit die Versicherungen leisten, muss mindestens Windstärke 8 (rund 63 km/h) geherrscht haben, denn erst dann spricht man von Sturm“, erläutert Boss. Die Hausratversicherung ersetzt dann beschädigten Hausrat wie Möbel und andere bewegliche Gegenstände. Sturmschäden am Haus, etwa ein abgedecktes Dach oder ein zerstörter Schornstein sind indes ein Fall für die Wohngebäudeversicherung. Auch etwaige Folgeschäden am Gebäude sind durch sie abgesichert. "Dringt durch das vom Sturm beschädigte Dach Regen ein und beschädigt Fußböden, kommt dafür die Gebäudeversicherung auf", so Boss.

Wer sich darüber hinaus vor den finanziellen Folgen von Überschwemmung, Schneedruck, Lawinen oder Erdrutschen, Rückstau oder Erdbeben schützen möchte, kann dies durch eine erweiterte Elementarschadenversicherung als Ergänzung zur Wohngebäude- und/oder Hausratversicherung tun.

"Das Auto ist übrigens gegen Sturmschäden durch herabfallende Äste oder Dachziegel nur dann versichert, wenn eine Teil- oder Vollkaskoversicherung besteht", erklärt die Versicherungsexpertin.

Wichtige Hinweise zum Verhalten im Schadenfall und weitere Informationen gibt es im BdV-Infoblatt „Unwetter“, das hier kostenlos heruntergeladen werden kann.

Servicethemen | 15.01.2020

Mit dem richtigen Versicherungsschutz ins neue Jahr

Download PDF (205.65 KB)

Den persönlichen Bedarf bequem per BdV-App ermitteln

Ungefähr fünf Versicherungsverträge besitzt jede*r Bundesbürger*in und zahlt dafür eine Prämie in Höhe von rund 2.400 Euro pro Jahr, so der Stand 2018 vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Das lässt schnell den Eindruck entstehen, als seien die Verbraucher*innen in Deutschland gut und ausreichend versichert. Doch allein die Höhe der Prämienzahlung oder die Anzahl der Versicherungsverträge lassen keinen Rückschluss auf die Qualität des Versicherungsschutzes zu. „Viele Haushalte haben unserer Erfahrung nach nicht den richtigen Versicherungsschutz. Oft sind überflüssige oder zu teure Verträge vorhanden“, so Bianca Boss, Pressesprecherin beim Bund der Versicherten e. V. (BdV). Mit der kostenlosen App „BedarfsCheck“ zeigt der BdV, welche Versicherungsverträge wichtig und welche unwichtig sind.

Lebens- und Rentenversicherung | 09.01.2020

Realer Vermögensverlust trotz Überschussbeteiligung für ehemalige Generali-Versicherte

Download PDF (205.28 KB)

BdV beklagt Geldvernichtung und legalen Betrug durch Überschussbeteiligung unterhalb der Inflationsrate

Mit der Proxalto Lebensversicherung AG, ehemals Generali Lebensversicherung AG, deklariert erstmals ein Unternehmen eine Überschussbeteiligung unterhalb der Teuerungsrate. Die erst letztes Jahr von Generali an das Run-Off-Unternehmen Proxalto verkauften Kund*innen erhalten nach den bisher von Assekurata und Versicherungsjournal veröffentlichten Überschusstabellen mit 1,25 % am wenigsten laufende Gesamtverszinsung überhaupt. Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) warnte bereits letztes Jahr und fühlt sich nun bestätigt: „Für Run-Off-Plattformen sind die Kundinnen und Kunden nur noch Ware, die so knickrig wie gerade noch möglich behandelt werden, damit die Investoren den Reibach machen“, erklärt Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des BdV.

English

Login zum Mitgliederbereich