Pressemitteilungen

Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) äußert sich als Deutschlands größte Verbraucherschutzorganisation zu allen Fragen, Themenfeldern und Entwicklungen im privaten Versicherungsbereich.

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Gut informiert durch den BdV!

Lebens- und Rentenversicherung | 05.12.2019

Überschussdeklaration führt Versicherte in die Irre

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Lebensversicherer verschweigen tatsächliche Rendite

Die Lebensversicherer geben derzeit bekannt, wie sie in 2020 die Versicherten an ihren Überschüssen beteiligen wollen. Die dabei genannten Verzinsungen beziehen sich jedoch nicht auf die gesamt eingezahlten Beiträge, wie Verbraucher*innen fälschlich suggeriert wird, sondern nur auf einen Teil davon. Je nach Kostenbelastung und Vertragsdauer fällt die „echte“ Rendite (also die Beitragsrendite) daher häufig um einiges niedriger aus. „Wenn ein Versicherer drei Prozent Überschussbeteiligung deklariert, dann kommt letztlich nur ein Bruchteil davon beim Kunden an“, kritisiert Axel Kleinlein, Vorstandssprecher vom Bund der Versicherten e. V. (BdV). Die Versicherer verschweigen aber diese Tatsache und geben Versicherten damit keine Chance, sich ein ehrliches Bild zu machen. „Die deklarierten Überschüsse sind für die Kundinnen und Kunden genauso aussagekräftig wie die Angabe der Abgaswerte der vom Dieselskandal betroffenen Fahrzeuge“, so Kleinlein.

Servicethemen | 03.12.2019

Advent, Advent, nicht nur die Kerze brennt

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Welche Versicherungsverträge beim Wohnungsbrand helfen

Bereits zur Vorweihnachtszeit leuchten viele Wohnungen und Häuser in gemütlichem Kerzenschein. Doch offene Flammen bergen auch immer eine große Gefahr in sich und können beim Ausbruch eines Brandes erhebliche Schäden verursachen. „Die Hausrat- und die Wohngebäudeversicherung kommen für Schäden auf, die durch einen Brand verursacht werden“, erklärt Bianca Boss, Pressesprecherin des Bund der Versicherten e. V. (BdV). Dennoch sollten brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt gelassen werden, denn nicht alle Fälle werden vom Versicherer komplett übernommen.

Lebens- und Rentenversicherung | 02.12.2019

Lobbyverband der Versicherer verschleiert Riester-Desaster

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Heutige Riester-Renten nur Taschengeld – zukünftige Garantiezinssenkung bringt Zusammenbruch des Riestermarkts

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) hat jüngst in einer Stellungnahme, mit Bezug auf eine Studie der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV), die Riester-Rente als Erfolg gefeiert. Nach Prüfung durch den Bund der Versicherten e. V. (BdV) stellen sich die behaupteten Zahlen jedoch als unhaltbar heraus. „Die Versicherungslobbyisten stellen historische Rentenhöhen der Riester-Rente den Leistungen der gesetzlichen Rente so gegenüber, als wären diese Ergebnisse auch heute zu erwarten“, kritisiert Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des BdV. Konkret behauptete der GDV, dass durch die Riester-Renten ein Fünftel mehr an Rentenbezügen, im Vergleich zur gesetzlichen Rente, zu erwarten wären. Das Problem: „Für aktuelle Tarife erhalten die Kundinnen und Kunden nur noch einen Bruchteil dieser Renten“, erläutert der Verbraucherschützer. Nach Modellierungen des BdV ergänzt die Riester-Rente die gesetzliche Rente nur noch um knapp ein Zwanzigstel, zukünftig etwa nur noch ein Dreißigstel. „Im Beispielfall reicht die Riester-Rente mit Mühen noch für ein Pizzaessen im italienischen Restaurant“, so Kleinlein. „Die heutige Riester-Rente ist keine Altersvorsorge mehr, sondern bringt nur ein mickriges Taschengeld!“

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