Pressemitteilungen

Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) äußert sich als Deutschlands größte Verbraucherschutzorganisation zu allen Fragen, Themenfeldern und Entwicklungen im privaten Versicherungsbereich.

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Gut informiert durch den BdV!

Servicethemen | 27.05.2020

Rechtsschutz in Zeiten von Corona

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BdV erläutert, was bei Rechtsschutzversicherungen zu beachten ist

Die Corona-Pandemie ist im Alltag der Menschen längst angekommen. Doch welche Folgen sie für die Bürger*innen haben wird, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Wer sich jetzt durch eine Rechtsschutzversicherung für den Fall eines Falles absichern möchte, etwa wegen möglicher Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber oder rechtlicher Unterstützung in anderen Bereichen, sollte wissen: Eine Rechtsschutzversicherung ist kein Rundum-Sorglos-Paket, das alle Kosten, die in Zusammenhang mit einer rechtlichen Auseinandersetzung entstehen, übernimmt. „Nur aufgrund der Corona-Pandemie eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen, ist nicht ratsam. Es muss vorher gut überlegt werden, welcher Lebensbereich versichert sein soll“, sagt Bianca Boss, Pressesprecherin beim Bund der Versicherten e. V. (BdV).

Lebens- und Rentenversicherung | 12.05.2020

Corona-Krise verstärkt hausgemachte Schieflage der Lebensversicherer

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BdV sieht Warnungen seiner SFCR-Studie bestätigt

Auf der heutigen Jahrespressekonferenz nahm BaFin-Präsident Felix Hufeld unter anderem Stellung zur Situation der Versicherungsunternehmen angesichts der Corona-Pandemie. Nach Einschätzung Hufelds wirke sich die Krise sowohl bei der Kapitalanlage als auch bei der Liquidität aus. Die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) rechne demnach mit sinkenden Solvenzquoten sowie mit Auswirkungen auf das Neugeschäft, sollten Policen gekündigt oder Beiträge gestundet werden. „Der BdV weist seit Jahren regelmäßig darauf hin, dass die Situation der Lebensversicherungsunternehmen mehr als angespannt ist. Corona ist jedoch nicht der Grund für diese Probleme, sondern nur ein Katalysator“, sagt Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des Bund der Versicherten e. V. (BdV). „Die Probleme sind hausgemacht und bestehen bereits seit Jahren.“

Politik | 04.05.2020

Regierung im Blindflug bei Riester-Verrentung

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Bund der Versicherten legt massive Renten-Abzocke offen

Die Bundesregierung hat auf Anfrage der FDP offengelegt, dass sie keine Übersicht über die Verrentungskonditionen bei staatlich geförderten Renten hat. Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) warnt jedoch schon seit einigen Jahren, dass die Verrentung bei Riester- und Rürup-Renten sehr verbraucherunfreundlich ist. „Auch wer erfolgreich und viel spart, bekommt trotzdem nur eine niedrige Riester-Rente, weil die Versicherungsunternehmen mit massiv überzogenen Lebenserwartungen kalkulieren“, erklärt Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des BdV. So würden die Unternehmen zum Beispiel für heute 37-Jährige mit einer Lebenserwartung von etwa 100 Jahren bis hin zu 150 Jahren kalkulieren. „Wir fordern die Bundesregierung auf, bei einer Neureglung der Riester-Rente auf die Zwangsverrentung zu verzichten“, so Kleinlein. Bisher werden bedingungsgemäß alle Riester-Sparer*innen gezwungen, eine Verrentung über eine Lebensversicherung vorzunehmen.

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