Pressemitteilungen

Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) äußert sich als Deutschlands größte Verbraucherschutzorganisation zu allen Fragen, Themenfeldern und Entwicklungen im privaten Versicherungsbereich.

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Gut informiert durch den BdV!

Lebens- und Rentenversicherung | 15.11.2018

BaFin stützt Forderung nach Provisionsdeckel

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Bund der Versicherten fordert erneut Provisionsdeckel von 1,5 Prozent

Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) fordert schon seit Langem eine Beschränkung der Abschlusskosten in der Lebensversicherung auf 1,5 Prozent sowie der Verwaltungskosten auf 5 Prozent des Beitrags. Auf der Jahreskonferenz der Versicherungsaufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sprach sich am Dienstag auch der BaFin-Exekutivdirektor Dr. Frank Grund für einen Provisionsdeckel aus: „Schön, dass uns die Aufsichtsbehörde BaFin bei der Forderung nach einem Provisionsdeckel zur Seite steht, wenn auch leider auf höherem Niveau“, berichtet BdV-Vorstandssprecher Axel Kleinlein.

Lebens- und Rentenversicherung | 25.10.2018

Angriff gegen falsche Versprechen bei Generali-Run-Off

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Bund der Versicherten geht rechtlich gegen Viridium vor

Mit zusätzlichen Garantieversprechen machte der Vorstandsvorsitzende der Abwicklungsplattform Viridium, Dr. Heinz-Peter Roß, Werbung für den Verkauf der Generali-Verträge an sein Unternehmen. So würde er garantieren, dass die Kund*innen nach dem Verkauf stets zehn Prozent „der Kosten“ ausgezahlt bekämen. Nach Ansicht des Bund der Versicherten e. V. (BdV) ist dies jedoch weder technisch noch aktuariell seriös möglich. Er bat daher Roß um Aufklärung. Dieser gab jedoch weder schriftliche Antworten auf die Fragen, noch erklärte er sich angesichts einer Abmahnung durch den BdV bereit, zukünftig derartige Aussagen zu unterlassen. Der BdV sieht sich daher nun gezwungen, weitere rechtliche Schritte zu gehen, um die Unterlassung derartiger Behauptungen klären zu lassen. „Herr Roß versucht mit irreführenden Behauptungen, den Run-Off auf seiner Abwicklungsplattform schönzureden“, erklärt Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des BdV. Betroffen sind etwa vier Millionen Verträge, darunter Lebensversicherungen, private Rentenversicherungen und Riester-Renten.

Lebens- und Rentenversicherung | 22.10.2018

Bundesfinanzminister Scholz hilft Lebensversicherern bei Kalkulationsfehlern

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Bund der Versicherten sieht Vorgehen zur Lockerung der Zinszusatzreserve skeptisch

Wie ein Vertreter des Bundesfinanzministeriums am Freitag mitteilte, hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz die geplanten Änderungen zur Zinszusatzreserve beschlossen. Damit bekommen die Lebensversicherungsunternehmen erneut Hilfe, um formal den Reserveanforderungen zu genügen, denen sie ansonsten womöglich nicht mehr nachkommen könnten. „Wir begrüßen, dass die Versicherungsbranche kurzfristig Entlastung bekommt“, kommentiert Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des Bund der Versicherten e. V. (BdV) das Vorgehen. „So müssen die Kundinnen und Kunden nicht ad hoc wegen der Kalkulationsfehler der Versicherungsunternehmen noch deutlichere Einbußen hinnehmen.“ Der BdV unterstützte diese Änderung, forderte gleichzeitig aber, dass die Fehlkalkulation der Versicherer ehrlich als Ursache des Problems benannt wird. Zudem drängt der BdV darauf, dass nicht nur erneut Hilfestellung für die Branche gewährt wird, sondern auch Maßnahmen zur Hilfe der Versicherungsnehmer*innen in Angriff genommen würden.

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