Zum Jahresstart Versicherungen prüfen: Sparlogik ist kein guter Ratgeber
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Bund der Versicherten e. V. (BdV) warnt vor Schnellschüssen und rät zu bedarfsgerechtem Versicherungsschutz Hamburg – Zu Jahresbeginn sortieren viele Verbraucher*innen ihre Versicherungen aus. Was unnötig oder zu teuer erscheint, wird kurzerhand gekündigt. „Doch weder die Beitragshöhe noch die Anzahl der Versicherungen sagt etwas über die Qualität des Versicherungsschutzes aus“, sagt BdV-Vorständin Bianca Boss. „In unserer Beratung sehen wir immer wieder, dass viele Haushalte entweder falsch, zu teuer oder nicht ausreichend versichert sind.“ Entscheidend ist nicht, wie günstig ein Versicherungsvertrag ist, sondern ob er im Schadenfall leistet. Ein guter Vertrag zeichnet sich durch umfangreiche Leistungen aus. Genau darauf sollte beim Versicherungscheck zum Jahresstart das Augenmerk liegen. Statt pauschal zu kündigen, empfiehlt der BdV daher, die eigenen Verträge kritisch am individuellen Bedarf auszurichten. Unterstützung bietet der BedarfsCheck des Verbraucherschutzvereins: eine individuelle Bedarfsanalyse auf Basis verbraucherfreundlicher Prüfkriterien. Er gibt eine erste Orientierung darüber, welche Versicherungen sehr wichtig sind und welche eher verzichtbar. Ergänzende Informationen zu den einzelnen Versicherungen liefern die BdV-Infoblätter, die eine fundierte Einordnung erleichtern. Welche Versicherungen Verbraucher*innen getrost streichen können, zeigt der Ratgeberbeitrag zu den Top 10 der unsinnigen Versicherungen. BdV-Mitglieder erhalten darüber hinaus exklusiven Zugang zu Tarifempfehlungen für Anbieter, die die BdV-K.-o.-Kriterien erfüllen. Zudem können sie sich von den Versicherungsexpert*innen des BdV unabhängig und individuell zu privaten Versicherungen und zur Altersvorsorge beraten lassen. Hier geht´s zur BdV-Beratung. |