Pflegefallrisiko

Mehr als 3,3 Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig – Tendenz steigend. In den meisten Fällen reichen die Leistungen aus der gesetzlichen (sozialen) Pflegeversicherung sowie der privaten Pflegepflichtversicherung nicht aus, um die tatsächlich anfallenden Kosten zu decken. In solchen Fällen muss auf das eigene Vermögen beziehungsweise auf das der Angehörigen zurückgegriffen werden.

Private Pflegezusatzversicherungen werden in den folgenden Varianten angeboten: Pflegekostenversicherung, Pflegetagegeldversicherung und Pflegerentenversicherung. Der BdV rät jedenfalls davon ab, eine Pflegerentenversicherung abzuschließen.

Ob eine private Pflegezusatzversicherung bedarfsgerecht und sinnvoll ist, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab.

Die staatlich geförderten, privaten Pflegezusatzversicherungen des „Pflege Bahr“ kommen allenfalls für Kranke und Personen mit einem hohen Pflegerisiko infrage, die keine „normale“ Pflegetagegeldversicherung abschließen können. Bei diesen Policen erfolgt keine Gesundheitsprüfung. Die Kalkulation der Versicherer ist daher an das Risiko angepasst, dass auch Kranke und Personen mit hohem Pflegerisiko diese Police abschließen können und erhalten. Das führt zu hohen Prämien.

Individuelle Beratung zu diesen Themen bekommen Sie bei unserer Tochtergesellschaft, der BdV Verwaltungs GmbH.

Lesen Sie mehr in den entsprechenden Infoblättern:

"Pflege-Bahr" (PDF 313.6 KB)
Private Pflegezusatz (PDF 373.29 KB)

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