1.6.2015

Ehrung des schlechtesten Versicherungsproduktes des Jahres

BdV ruft mit dem „Versicherungskäse des Jahres“ einen neuen Preis ins Leben

Auf seiner diesjährigen Wissenschaftstagung am 24. und 25. September in Berlin wird der Bund der Versicherten e. V. (BdV) erstmals auch einen Preis verleihen. Mit dem „Versicherungskäse des Jahres“ wird das schlechteste Versicherungsprodukt ausgezeichnet. Eine renommierte und unabhängige Jury entscheidet, welche drei Produkte es in die Endauswahl geschafft haben. Der Sieger wird am 25. September gekürt. Vorschläge, welche Versicherungsprodukte diesen Preis verdient hätten, können gerne bis zum 15. Juli an den BdV unter kaese@bundderversicherten.de gesandt werden. Versicherungen führen bei den Verbrauchern häufig zu Verdruss. Der Grund: mangelnde Transparenz, lückenhafte und nicht nachvollziehbare Leistungen, zu hohe Beiträge und zweifelhafter Nutzen. „Da gibt es einigen Käse in der Versicherungslandschaft, den wir mit unserem Preis aufspießen wollen“, urteilt BdV-Vorstandssprecher Axel Kleinlein.

Ob es sich um Versicherungsbedingungen handelt, die löcherig wie ein Emmentaler Käse sind, oder um mangelnde Kostentransparenz, die zum Himmel stinkt wie ein Harzer Roller – die Jury wird sich die Versicherungsprodukte genau anschauen und begründen, warum der Preisträger die Auszeichnung verdient hat.

Der Jury gehören Kerstin Becker-Eiselen (Verbraucherzentrale Hamburg), Edda Castelló (Expertin), Lars Gatschke (Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.), Peter Schütt (Versicherungsberater) und Barbara Sternberger-Frey (Redaktionsbüro Sternberger-Frey) an.

Ausgezeichnet werden aber nur Produkte, die von einem Versicherer als Versicherungsvertrag angeboten werden. „Wir ermuntern auch ausdrücklich die Versicherungswelt, die Produkte der Konkurrenten genau unter die Lupe zu nehmen und für den BdV-Preis vorzuschlagen“, so Kleinlein.


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