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Lebens- und Rentenversicherung | 11.02.2021

Altersvorsorge wegen Corona in Gefahr

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Vielen Haushalten fehlt aktuell Geld. Der Grund: wegfallende Erwerbseinkommen aufgrund von Corona und Lockdown. Die Ausgaben stehen daher auf dem Prüfstand. Dazu gehören mitunter auch die Beiträge für Lebens- und Rentenversicherungsverträge, die eigentlich als Altersvorsorge eingeplant waren. Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) rät davon ab, solche Verträge überstürzt zu kündigen. „Obwohl wir kein Fan von Versicherungsprodukten zur Altersvorsorge sind und von dem Abschluss solcher Verträge abraten, sollten Betroffene genau prüfen, ob bei – leider – schon bestehenden Verträgen eine Kündigung sinnvoll ist oder ob es Alternativen gibt“, rät BdV-Pressesprecherin Bianca Boss. Eine kostenlose Möglichkeit dies zu tun, bietet der „Hop oder Top“-Rechner auf der Internetseite des BdV.

Versicherungen und Geldanlage sind auch im Rahmen der Altersvorsorge strikt voneinander zu trennen – so lautet der Rat der Verbraucherschützer*innen.

Die unflexiblen und kostenträchtigen Lebensversicherungen rächen sich gerade jetzt bei Zahlungsschwierigkeiten wegen Corona: Wegen der hohen Abschluss- und Vertriebskosten, die mit den Erstbeiträgen verrechnet werden, führt eine frühe Kündigung zu einem hohen Vermögensverlust.

Daher sollte keine*r vorschnell kündigen, auch wenn es finanziell drückt. „Betroffene Verbraucherinnen und Verbraucher sollten jetzt Kontakt mit ihrem Versicherer aufnehmen und um „Beitragspausen“ bitten,“ rät Boss. Dennoch: Wer das Geld wirklich braucht, sollte kündigen - damit wichtige Versicherungen wie die Privathaftpflicht- oder Berufsunfähigkeitsversicherung nicht gekündigt werden müssen.

Weitere wichtige Informationen zu Kapitallebensversicherung und wie man aus den Verträgen wieder rauskommt, gibt in kostenlosen Infoblättern.

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