Wissenschaftstagung 2017

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Die Wissenschaftstagung des Bund der Versicherten e. V. (BdV)  findet im nächsten Jahr

vom 4. - 5. Mai 2017

in Berlin (Hotel Pestana Tiergarten, Stülerstraße 6, 10787 Berlin)

statt.

Merken Sie sich schon jetzt den Termin vor. Weitere Informationen folgen.

Aktuelles vom Bund der Versicherten

05.12.2016, Bund der Versicherten e. V.

Bund der Versicherten weist Vorwurf des Rufmords von sich

Aus dem Institut für Finanzwirtschaft der Hochschule Ludwigshafen kritisierte letzte Woche Professor Dr. Hermann Weinmann den Bund der Versicherten e. V. (BdV), die Aufsichtsbehörde Bafin und die Versicherungswirtschaft. Hintergrund ist die Behauptung des BdV, dass es sich bei Altersvorsorgeangeboten der Lebensversicherungswirtschaft um „legalen Betrug“ handeln würde. Ohne die fachliche Begründung für die Aussage zu diskutieren, beklagt Weinmann, dass mit dieser Aussage ein „wirtschaftlicher Rufmord“ erfolge, dem von staatlichen Stellen durch übermäßige Toleranz Vorschub geleistet würde. Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des BdV hält entgegen: „Die Lebensversicherer haben sich den Vorwurf des legalen Betrugs selbst zuzuschreiben, da sie den Kunden erst eine faire Überschussbeteiligung versprechen, diese den Versicherten aber mit staatlicher Unterstützung vorenthalten.“ Zudem stellt Kleinlein gegen die Vermutungen Herrn Weinmanns klar: „Der Bund der Versicherten erhält keine staatlichen Gelder, ist vollkommen unabhängig und nur dem Verbraucherschutz verpflichtet“. Gegen Kleinlein persönlich hege Weinmann die Hoffnung auf einen „harten Weg“. Kleinlein lädt im Gegenzug den Professor zu einem sachlichen Diskurs ein und hofft, dass Weinmann zukünftig Toleranz als positiven Wert begreift.

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28.11.2016, Bund der Versicherten e. V.

Reform der Betriebsrente zu Lasten der Arbeitnehmer

Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) hat in seiner Stellungnahme zum Betriebsrentenstärkungsgesetz einige Ansätze zwar begrüßt, sieht aber viele Punkte als misslungen an. Die Reform führt zu einem deutlich komplizierteren System als bisher. Neben Arbeitnehmern und Arbeitgebern sind zukünftig auch Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände an der Vertragsgestaltung und –führung beteiligt. „Angesichts der hohen Komplexität der neuen Regeln vermissen wir einen klar benannten Ansprechpartner, der die Arbeitnehmer berät“, fordert Kleinlein. Auch der Verzicht auf garantierte Renten- und Leistungshöhen bedarf dringender Ergänzung. „Wer auf Garantien verzichtetet, sollte angemessen, zeitnah und fair an den Erträgen beteiligt werden“, erklärt Kleinlein. Das ist aber noch nicht gegeben. „Wir fordern eine Garantie dem Grunde nach“, so Kleinlein. Auch warnt der BdV davor, auf die Lebensversicherer als zukünftige Partner der betrieblichen Altersvorsorge zu setzen und dies mit weiteren Steuergeschenken zu subventionieren.

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24.11.2016, Bund der Versicherten e. V.

Advent, Advent, das Haus das brennt

Was wäre die besinnliche Vorweihnachtszeit ohne gemütliches Kerzenlicht? Aber offene Flammen bergen auch Gefahren, die versichert sein sollten. „Daher ist für Gebäudebesitzer die Wohngebäudeversicherung unverzichtbar. Möbel und Co. sind über die Hausratversicherung abgesichert – gut, wer im Schadensfall beides hat“, darauf weist BdV-Pressesprecherin Bianca Boss hin. Brandschäden durch unbeaufsichtigte Kerzen, die auf dem Adventskranz oder am Weihnachtsbaum brennen, verursachen jedes Jahr erhebliche Schäden an Hab und Gut. Eine Versicherung ist daher wichtig, entbindet jedoch nicht davon, auf die Kerzen Acht zu geben. Lässt man sie unbeaufsichtigt, kann die Versicherung im Schadensfall Leistungskürzungen vornehmen.

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23.11.2016, Bund der Versicherten e. V.

Deutsche Lebensversicherer im Trudeln

Angesichts der schärfer werdenden Probleme für Lebensversicherungen hat der Bund der Versicherten e. V. (BdV) Lebensversicherungsunternehmen zu deren eigener Lage und Markteinschätzung befragt. Zusammen mit Beobachtungen der Branchenentwicklungen der letzten Jahre und Monate kommt Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des BdV in der Zusammensicht zu klaren Worten: „Die Lebensversicherer befinden sich im Trudeln. Die Branche zeigt sich nicht stabil.“ In den letzten Jahren griff der Gesetzgeber mehrfach zur Stabilisierung der Branche ein, die Aufsichtsbehörde hat einzelne Unternehmen in Manndeckung genommen, die Überschussbeteiligung ist massiv gesunken und der Garantiezins sinkt zum 1. Januar auf 0,9 Prozent. Angesichts dieser Indizien rät Kleinlein vor Neuverträgen ab: „Wir warnen davor, mit dem Hinweis auf einen geringfügig höheren Garantiezins nun im Jahresendgeschäft ein ansonsten ohnehin schwaches Produkt abzuschließen.“ Auch sollte die Politik bei der Rentenreform umdenken: „Lebensversicherer sind keine verlässlichen und stabilen Partner für eine Rentenreform“, so Kleinlein.

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14.11.2016, Bund der Versicherten e. V.

Autobahnmaut subventioniert Versicherer

Wie nach Berichten der Zeitschrift Der Spiegel bekannt wurde, sollen deutsche Autobahnen in großem Umfang privatisiert werden. Besonders Versicherer sollen so Zugang zu rentableren Kapitalanlagen erhalten, da die Lebensversicherer notwendige Zinsen am normalen Kapitalmarkt nicht mehr erwirtschaften können. Nach Ansicht des Bund der Versicherten e. V. (BdV) ist eine Privatisierung zu Gunsten der Assekuranz falsch: „Die Autofahrer würden über die hohe Maut die Kalkulationsfehler der Versicherer bezahlen“, kritisiert Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des BdV. Anstatt notwendige Investitionen in die Infrastruktur preiswert über den normalen Finanzmarkt zu finanzieren, ist der Umweg über die Versicherer deutlich teurer. „Diejenigen, die das langfristige Geschäft mit Geld und Zins nicht nachhaltig beherrschen, sind die falschen Partner für langfristige Infrastrukturprojekte“, warnt Kleinlein.

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