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Servicethemen | 07.03.2015

VersicherungsCheck für Frauen

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„Es ist immer noch so, dass beim Abschluss von Versicherungen zunächst die Risiken des Haupternährers – meist der Ehemann -, dann die der Kinder und zuletzt die der Frauen berücksichtigt werden“, sagt Bianca Boss, Pressereferentin beim Bund der Versicherten e. V. (BdV). Der Weltfrauentag bietet daher einen prima Anlass, die eigenen Versicherungen auf den Prüfstand zu stellen. Der kostenfreie BedarfsCheck des BdV bietet eine erste Orientierung, welche Versicherungen wichtig oder gar überflüssig sind. Aufs Geschlecht kommt es dabei gar nicht an.

Je nach Lebenssituation wird anderer Versicherungsschutz benötigt. „Ob alleinerziehende Frauen,  junge berufstätige Frauen am Anfang ihrer Karriere oder aber Frauen, die für Kindererziehungszeiten vorübergehend aus dem Berufsleben ausscheiden – jede benötigt einen Versicherungsschutz, der auf ihre individuelle Lebenssituation zugeschnitten ist,“ so Boss.

Unverzichtbar für alle sind die Privathaftpflicht- und die Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Privathaftpflichtversicherung zahlt, wenn man jemandem anderen einen Schaden zufügt. Die Berufsunfähigkeitsversicherung leistet, wenn man seinen Beruf aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalles nicht mehr ausüben kann. Sind Kinder in der Familie, sollte auch eine Risikolebensversicherung abgeschlossen werden. Besitzerinnen eines Wohngebäudes sollten eine Wohngebäudeversicherung haben.

Versicherungsexpertin Boss: „Wir raten immer dazu, nur die Versicherungen abzuschließen, die zur Absicherung eines existenziellen Risikos nötig sind. Glas- oder Fahrradversicherungen gehören daher nicht dazu.“

Der kostenfreie BedarfsCheck bietet eine erste Orientierung zu genau dieser Frage und weiteren Fragen des persönlichen Versicherungsbedarfs. Er ermittelt anhand weniger Klicks, welche Versicherungen wichtig, weniger wichtig oder gar überflüssig sind und bietet somit eine Entscheidungshilfe für jeden Verbraucher. Danach sollte jedoch in jedem Fall eine individuelle und vor allem unabhängige Beratung erfolgen. Diese bieten Verbraucherzentralen, Versicherungsberater und natürlich der Bund der Versicherten (BdV) seinen Mitgliedern.

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