Pressemitteilungen

Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) äußert sich als Deutschlands größte Verbraucherschutzorganisation zu allen Fragen, Themenfeldern und Entwicklungen im privaten Versicherungsbereich.

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Gut informiert durch den BdV!

Politik | 10.11.2015

Konkurrenz für Versicherer in der Verrentung von Betriebsrenten

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Bundestagsausschuss diskutiert neue Regeln für Pensionsfonds

In einer öffentlichen Anhörung des Arbeits- und Sozialausschusses des Bundestags wurde gestern unter anderem intensiv darüber diskutiert, dass Pensionsfonds zukünftig nach eigenen Regeln Renten anbieten können sollten. Bislang ist das Verrentungssystem der Lebensversicherer die einzige Möglichkeit, aus einer angesparten Summe eine lebenslange Rente zu bilden. Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) gab als geladener Experte eine eigene Stellungnahme ab und begrüßte dieses Vorhaben. „Wir hoffen darauf, dass sich jenseits der Verrentung nach Art der Versicherer eine echte Alternative etabliert“, erklärte Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des BdV.

Politik | 30.10.2015

Niedrigzinsen offenbaren Kalkulationsfehler der Versicherungsmanager

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Kunden üben Verzicht wegen Fehlkalkulation der Lebensversicherer

Für eine Anhörung des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages stellte der Bund der Versicherten e. V. (BdV) heute seine Stellungnahme zu den Folgen der Niedrigzinspolitik der EZB vor. Am kommenden Mittwoch befragen die Abgeordneten die Verbraucherschützer wie auch andere Experten. Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des BdV, macht dabei die gravierenden Auswirkungen auf die Lebensversicherungsverträge deutlich. „In erheblichem Umfang hat die Versicherungsbranche Gelder als Reserven geparkt, die eigentlich den Kunden zufließen müssten“, stellt er fest. Dabei geht es um Gelder im Umfang von über 70 Milliarden Euro. Hauptgrund für die hohen Reserven ist die Differenz zwischen den in einigen Verträgen garantierten Zinsen und den derzeit niedrigen Zinsen bei festverzinslichen Wertpapieren. „Ohne Not haben die Versicherer früher mit hohen Zinsen kalkuliert und stellen jetzt fest, dass sie sich verkalkuliert haben“, erklärt Kleinlein. Anders als in anderen Branchen können die Versicherer aber die Folgen der Fehlkalkulation auf die Kunden abwälzen.

Politik | 23.06.2015

Keine Versicherungspflicht bei Elementarschäden

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Politik und Versicherungswirtschaft lassen Bürger im Stich

Nun ist es beschlossene Sache: Die Justizminister haben der Pflichtversicherung für Elementarschäden auf der Frühjahrskonferenz in Stuttgart vom 17. bis 18. Juni eine Abfuhr erteilt. Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) zeigt sich verärgert über die vertane Chance. Denn mit der Einführung einer verpflichtenden flächendeckenden Elementarschadenversicherung hätten viele Verbraucher endlich Zugang zu diesem Versicherungsschutz bekommen. Schutz gegen Gefahren wie Hochwasser, Schneedruck, Erdbeben, Erdrutsch, Starkregen oder Lawinen ist in der jetzigen Situation zuweilen unerschwinglich oder gar nicht erst erhältlich. Vorstandssprecher Axel Kleinlein kritisiert: „Mit einer Versicherungspflicht wären die Versichertenkollektive groß genug, um einen flächendeckenden Schutz anbieten zu können. So lassen die Politiker die Verbraucher aber wortwörtlich im Starkregen stehen.“

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