Pressemitteilungen

Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) äußert sich als Deutschlands größte Verbraucherschutzorganisation zu allen Fragen, Themenfeldern und Entwicklungen im privaten Versicherungsbereich.

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Gut informiert durch den BdV!

Lebens- und Rentenversicherung | 17.08.2015

Schludrigkeit der Versicherer ermöglicht Milliardenrückforderung für Kunden

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Mehr als die Hälfte aller Verträge sind nach Abschätzung des Bund der Versicherten betroffen

Mit mehreren spektakulären Urteilen eröffnet der Bundesgerichtshof (BGH) Millionen von Versicherungskunden die Möglichkeit, ihren Lebensversicherungsverträgen rückwirkend zu widersprechen. Sie können dann alle gezahlten Beiträge zuzüglich Zinsen von den Versicherungsunternehmen einfordern. Dies ist möglich, wenn die Widerspruchsbelehrung fehlte oder fehlerhaft war. Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) hat in einer ersten Stichprobe geprüft, wie viele der Verträge aus dem Zeitraum 1994 bis 2007 betroffen sind. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass bei über 60 Prozent aller Verträge die Widerspruchsbelehrung falsch war“, erklärt Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des BdV. Um diese Abschätzung auf statistisch sicherere Füße zu stellen, ruft der BdV seine über 50.000 Mitglieder auf, ihre Verträge für eine Prüfung zur Verfügung zu stellen. Im Gegenzug erhalten die Mitglieder eine qualifizierte Einschätzung der BdV-Experten, ob ein Widerspruch möglich ist.

Lebens- und Rentenversicherung | 11.08.2015

Panikmache der Bundesbank geht an Realität vorbei

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Zinsanstieg keine Gefahr für deutsche Lebensversicherer

Ein Diskussionspapier der Deutschen Bank schürt derzeit Ängste, dass deutsche Lebensversicherer bei Zinsanstieg in Gefahren geraten könnten. Ausschlaggebend wären Kunden, die Verträge kündigen würden, um in besser verzinste Alternativanlagen zu wechseln. Aus Sicht des Bund der Versicherten e. V. (BdV) entbehren diese Befürchtungen jeglicher Grundlage: „Diese Studie unterstellt ein Verbraucherverhalten jenseits jeglicher Realität und missachtet zudem einfache Grundregeln der Lebensversicherung“, so Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des BdV. So berücksichtigt die Studie etwa nicht, dass Stornoabzüge und andere Senkungen der Auszahlbeträge eine Kündigung unattraktiv machen. „Die Studie hat damit höchstens einen akademischen Wert, kann aber keine Grundlage für derartige Panikmache sein“, so Kleinlein.

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