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Servicethemen | 15.06.2018

Fußball-WM - aber sicher!

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Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in Russland ist gestartet. Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) erklärt, welche Versicherungen Fans beim Anfeuern und Feiern haben sollten. „Besonders wichtig ist auch für Fußballbegeisterte die Privathaftpflichtversicherung. Sie schützt gegen die wirtschaftlichen Folgen der gesetzlichen Haftpflicht, wenn man anderen einen Schaden zufügt“, erläutert BdV-Pressesprecherin Bianca Boss. Beim Auto-Schmuck sollten Fans zudem besondere Sorgfalt walten lassen. Denn die Beflaggung kann im Schadenfall dazu führen, dass Versicherungen nicht zahlen.

Die WM ist der perfekte Anlass für eine private Fußballparty. Hierbei kann es schon einmal etwas emotionaler werden. Verursacht man bei anderen beim Mitfiebern einen Schaden, kommt die Privathaftpflichtversicherung ins Spiel. Denn alle, die einem anderen einen Schaden zufügen, müssen diesen ersetzen. Die Privathaftpflichtversicherung übernimmt den fahrlässig herbeigeführten Schaden oder wehrt unrechtmäßig erhobene Schadenersatzansprüche ab. Sie greift beispielsweise auch bei Schäden, die Fußballfans anderen beim Grillen auf dem Balkon oder im Garten zufügen. „Die Hausratversicherung dagegen deckt durch Grillfeuer verursachte Schäden am eigenen Mobiliar und Kleidungsstücken - beispielsweise Gartenmöbeln oder Fußballtrikots“, erläutert Versicherungsexpertin Boss. Auch beim Mitfiebern auf Fan-Festen bietet die Privathaftpflichtversicherung existenziellen Schutz.

Verletzen sich Fußball-Fans bei einer privaten Fußballparty oder beim Besuch eines Fan-Fests, kann das schwerwiegende Folgen haben. „Hier bieten eine Berufsunfähigkeits- und eine Unfallversicherung existenziellen Schutz“, erklärt Boss. Ist es aufgrund der Verletzung nicht mehr möglich, den eigenen Beruf dauerhaft auszuüben, ist das ein Fall für die Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie zahlt dann eine Berufsunfähigkeitsrente in vereinbarter Höhe. Bei unfallbedingter, bleibender Invalidität leistet eine private Unfallversicherung.  Sie soll in erster Linie den Kapitalbedarf decken, der nach einem Unfall entsteht. Beispielsweise wenn aufgrund dauerhafter körperlicher Einschränkung Umbauten des Autos oder der Wohnung nötig werden.

Vorsicht ist bei der WM-Dekoration des eigenen Autos geboten. Fußball-Fans, die ihre Team-Anhängerschaft mit einer Autofahne zeigen wollen, müssen dafür gerade stehen, wenn die Fahne abbricht und etwa beim nachfolgenden Fahrzeug Schäden verursacht. Die Dekoration sollte generell so am Auto angebracht werden, dass weder andere Verkehrsteilnehmer*innen noch die Verkehrssicherheit gefährdet werden. „Wer diese Grundregel missachtet, begeht womöglich einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr“, so Boss. „Das kann nicht nur zu Ärger mit der Polizei führen, sondern auch den eigenen Kfz-Versicherungsschutz aufs Spiel setzen.“ Zudem erleichtern im Seitenfester eingeklemmte Flaggen Autodieben, das Fahrzeug zu öffnen. Auch hier kann sich je nach Ausgestaltung der Versicherungsbedingungen der Kaskoversicherer weigern, für den Diebstahl des Kfz aufzukommen.

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