Pressemitteilungen

Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) äußert sich als Deutschlands größte Verbraucherschutzorganisation zu allen Fragen, Themenfeldern und Entwicklungen im privaten Versicherungsbereich.

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Gut informiert durch den BdV!

Servicethemen | 30.06.2015

Sicherer Start ins Berufsleben für Auszubildende

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Auch Berufsanfänger sollten den richtigen Versicherungsschutz haben

522.200 junge Menschen haben laut Berufsbildungsbericht im Ausbildungsjahr 2013/2014 eine Ausbildung begonnen. Der durchschnittliche Auszubildende ist dabei 21 Jahre alt, verdient 574 Euro im Monat und wird finanziell durch seine Familie unterstützt - heißt es im Azubi Report 2014. Viele verdienen damit endlich das erste eigene Geld. Versicherungen stehen dabei verständlicherweise oft nicht an erster Stelle der Ausgaben. Doch auch, wenn das Auszubildendengehalt nicht für große Sprünge reicht, sollte man das Thema Versicherungen nicht außer Acht lassen. „Schließlich können unvorhergesehene Ereignisse wie eine Berufsunfähigkeit das ganze Leben verändern“, erläutert Bianca Boss, Pressereferentin beim Bund der Versicherten e. V. (BdV).

Politik | 23.06.2015

Keine Versicherungspflicht bei Elementarschäden

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Politik und Versicherungswirtschaft lassen Bürger im Stich

Nun ist es beschlossene Sache: Die Justizminister haben der Pflichtversicherung für Elementarschäden auf der Frühjahrskonferenz in Stuttgart vom 17. bis 18. Juni eine Abfuhr erteilt. Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) zeigt sich verärgert über die vertane Chance. Denn mit der Einführung einer verpflichtenden flächendeckenden Elementarschadenversicherung hätten viele Verbraucher endlich Zugang zu diesem Versicherungsschutz bekommen. Schutz gegen Gefahren wie Hochwasser, Schneedruck, Erdbeben, Erdrutsch, Starkregen oder Lawinen ist in der jetzigen Situation zuweilen unerschwinglich oder gar nicht erst erhältlich. Vorstandssprecher Axel Kleinlein kritisiert: „Mit einer Versicherungspflicht wären die Versichertenkollektive groß genug, um einen flächendeckenden Schutz anbieten zu können. So lassen die Politiker die Verbraucher aber wortwörtlich im Starkregen stehen.“

Lebens- und Rentenversicherung | 10.06.2015

Verbraucherschützer warnen auch in der betrieblichen Altersvorsorge vor legalem Betrug

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Vor der Einführung eines Opting-Out sollte eine Verbesserung der Produkte stehen

Die Lobbyisten des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft machen sich für eine quasi-verpflichtende betriebliche Altersvorsorge stark, das sogenannte Opting-Out. Zukünftig sollen demnach alle Arbeitnehmer automatisch in eine solche Altersvorsorge einzahlen, es sei denn, sie lehnen diese ausdrücklich in schriftlicher Form ab. Diese Maßnahme soll eine stärkere Verbreitung dieser Vorsorgeform fördern. Verbraucherschützer des Bund der Versicherten e. V. (BdV) warnen davor, dass die derzeitigen Angebote der betriebliche Altersvorsorge oft qualitativ zu schlecht seien, als dass sie eine echte sinnvolle Vorsorge darstellen. Vorstandssprecher Axel Kleinlein bemängelt: „Schlechte Rentabilität und Intransparenz wie wir sie aus der Lebensversicherung und der Riester-Rente kennen, gibt es auch in der betrieblichen Altersvorsorge. Bevor gesetzlich ein Einzahl-Automatismus festgeschrieben wird, müssen die Angebote besser werden.“ Anders als in der privaten Vorsorge treten in der betrieblichen Variante auch Risiken für den Arbeitgeber hinzu. „Besonders kleine und mittelständische Unternehmen stehen bei einer quasi-verpflichtenden Vorsorge vor ernsten Haftungsfragen“, erklärt Kleinlein.

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