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BdV hat die Staatsanwaltschaft eingeschaltet

Abzocker schreiben als „BdV“

Post, die dem Empfänger einen kleinen Geldsegen verspricht – wer antwortet darauf nicht bereitwillig? Da füllen wir auch gern mal ein Formular aus, in dem nach den Kontodaten gefragt wird. Und dann schnappt die Falle zu, warnt Thorsten Rudnik, Vorstandsmitglied des Bundes der Versicherten (BdV): „Damit räumen die Ganoven dann die Konten ab.“

Seit wenigen Tagen tauchen immer häufiger Briefe auf, die einen ähnlichen Inhalt haben. Der Absender verspricht beispielsweise Rückzahlungen von der Deutschen Rentenversicherung. Und als Absender taucht in vielen Fällen der BdV auf. „Lassen Sie sich nicht täuschen“, warnt Rudnik nachdrücklich, „diese Briefe sind Fälschungen. Der BdV verschickt solche Ankündigungen nicht.“

Der BdV hat jetzt die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, um den Trickdieben auf die Spur zu kommen. Thorsten Rudnik: „Empfänger solcher Zusendungen mit unserem Logo und ‚BdV‘ als Absender sollten uns bitte informieren. Denn je mehr Exemplare uns vorliegen, desto genauer lassen sich Rückschlüsse über die Aktivitäten der Ganoven ziehen. Warnen Sie unbedingt auch Verwandte und Freunde.“

Die gefälschten Briefe bitte an den BdV senden per Fax 04193–94221 oder via E-Mail info@bundderversicherten.de.

Auf dem Postweg: Bund der Versicherten Postfach 11 53, 24547 Henstedt-Ulzburg.


 

v.i.S.d.P. Lilo Blunck, Henstedt-Ulzburg, 29.10.2009

 

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