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BdV-Telefonaktion am Weltverbrauchertag (15. März):

Versicherte bezahlen zu viel Prämie

Versicherungen sind den Deutschen lieb, vor allem aber teuer: Nach jüngsten Erhebungen der Versicherungswirtschaft gibt jeder Deutsche mehr als 2.000 Euro im Jahr für die Assekuranz aus. Fachleute sind der Auffassung, dass jeder Bürger nahezu ein Fünftel des Jahresbeitrages bei gleichem oder sogar besserem Versicherungsschutz sparen könnte. Lilo Blunck, Vorstandsvorsitzende des Bundes der Versicherten (BdV): "Sie brauchen dazu lediglich die Geldfresser-Policen aus den Kommoden auszusortieren."

In viel zu vielen bundesdeutschen Haushalten finden sich heutzutage Reisegepäck-, Insassenunfall- oder Handyversicherungen. Diese und andere Policen bewirken zumeist nur eines: Sie kosten unnötig Geld. Der BdV erfährt tagtäglich in seinen Beratungen, dass die Menschen aus falschem Sicherheitsbedürfnis heraus Verträge unterschreiben, die ihnen in Wahrheit kaum nützen. Lilo Blunck: "Wir verstehen es als unsere Aufgabe, die Bevölkerung umfassend über Fehlentscheidungen und Fallstricke aufzuklären."

Der BdV, mit 50.000 Mitgliedern Deutschlands größte Verbraucherschutzorganisation für Versicherte, veranstaltet am 15. März zum Weltverbrauchertag eine Aktion "Offenes Telefon". Diesmal stehen 16 Berater und sieben weitere BdV-Mitarbeiter von 9 bis 18 Uhr unter der kostenlosen Rufnummer 0800-0003215 zur Verfügung. Lilo Blunck: "Wir beantworten aber nicht nur Fragen zu privaten Versicherungen am Telefon. Wir helfen auch nach diesem Aktionstag mit werbefreien und unabhängigen Informationsmaterialien weiter."


 

v.i.S.d.P. Lilo Blunck, Henstedt-Ulzburg, 11.03.2008

 

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